Das Ristorante Isoletta Di Più kocht auf Topniveau — aber online war davon nichts zu sehen: Speisekarte für Google unsichtbar, zwei verschiedene Öffnungszeiten auf derselben Seite, 5 Sekunden Ladezeit. Ich habe die Website nicht überarbeitet, sondern neu gedacht. Hier ist das Vorher-Nachher, mit echten Messwerten.
Bevor ich eine Zeile entwerfe, vermesse ich die bestehende Seite: jede Unterseite, jedes Bild, jede Ladezeit. Vier Zahlen aus dem Audit haben gereicht, um den Auftrag zu holen:

Unter „MENÜ" lädt ein PDF-Blätterkatalog. Wenn er nicht lädt: gähnende Leere, so wie hier im Screenshot. 322 Zeichen Text auf der wichtigsten Seite eines Restaurants — kein einziges Gericht für Google auffindbar.

Catering und Eventmanagement — die margenstärksten Geschäftsfelder — standen monatelang als leere Baustellen in der Hauptnavigation. In einer Stadt mit über 30.000 Einpendlern und elf Hotels.
Das alte Titelbild: blaue Stunde, düster, die Sonnenschirme verhüllt — ein absolutes No-Go für ein Restaurant, das Lebensfreude verkaufen will. Statt eines teuren Neushootings habe ich das vorhandene Foto per KI neu beleuchtet: Sommermorgen, offene Schirme, einladend. Zieh den Regler.
Die alten Food-Fotos: dunkle Küchen-Schnappschüsse, jede Aufnahme anders. Die neuen: einheitliche Perspektive, heller Marmor, Olivenzweig — eine Bildsprache, die sich durch Website, Speisekarte und Druck zieht.


Vorher der Rost, nachher das Gericht: Rinderfilet mit Trüffel, wie es der Gast serviert bekommt.


Aus dem Schummerlicht ins Schaufenster: das Soufflé, für das man wiederkommt.
Der komplette Erstentwurf — Analyse, Website, Speisekarte, Kartensystem, Präsentation — stand vor dem ersten Gespräch. Der Kunde hat nicht ein Konzept gekauft, sondern ein fertiges Ergebnis gesehen und Ja gesagt.
Die Seite läuft unter ristorante-dipiu.de. Vorher lag dort eine WordPress-Installation bei Strato. Die Karte hat der Inhaber am 19. August vollständig abgenommen, zwei Tage später ging die Domain um.
Eine Website ist kein Projekt, das fertig wird — sie ist etwas, das läuft. Deshalb gehört der Betrieb bei mir dazu und steckt nicht in einem Support-Ticket bei einem Baukasten-Anbieter.
Restaurant, Handwerk, Handel — das Muster ist immer dasselbe: Erst messe ich, was deine Seite dich kostet. Dann baue ich dir den Gegenentwurf, bevor du einen Cent bezahlt hast.